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Katholische Pfarrei Murten

Versöhnung & Beichte

Das Sakrament der Versöhnung (Busse, Beichte)

Dieses Sakrament lässt die Barmherzigkeit Gottes erfahren, der immer verzeihen will. Es gibt dem Menschen Befreiung und neues Leben.

Unsere Priester sind bereit Sie zu einem persönlichen Beichtgespräch zu empfangen. Zögern Sie nicht, uns anzurufen! (026 672 90 20)

Vor Weihnachten und vor Ostern finden Bussfeiern statt, die besonders durch eine Gewissenserforschung auf den sakramentalen Empfang der Busse vorbereiten.

 Das Fest der Versöhnung (Erstbeichte) feiern die Kinder unserer Pfarrei in Klasse 6H.

Bereits in Klasse 4H findet ein Versöhnungsweg statt, der die Vergebung thematisiert.

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Hochzeit

Die Trauung - Das Sakrament der Ehe

Das Sakrament der Ehe, ist das Bekenntnis, das im Versprechen der Ehepartner auch Gott wirkt. Es ist in der Treue und Liebe des Brautpaares begründet.

In unsere Pfarrei sollte das Brautpaar mindestens sechs Monate vor der geplanten Trauung mit dem Pfarrer kontakt aufnehmen oder mit einem anderen Priester den sie gut kennen.

Wir schlagen 3-5 Zusammenkünfte vor, um über den Sinn und die Bedeutung des katholischen Eheverständnisses nachzudenken, die notwendigen Formulare auszufüllen und die Feier der Trauung zu vorbereiten.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen Ehevorbereitungskurs auswählen.

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Einheitswoche

Einheitswoche

Vom 18. bis 25. Januar beten wir für die Einheit der Christen und Christinnen. Das Thema wird jeweils von einer Vorbereitungsgruppe aus einem Land vorgeschlagen und ausgearbeitet. 

Besonders für den Gottesdienst am Sonntag ist es uns wichtig, ihn als ökumenische Gemeinde zu feiern. 

Wie beim Bettag ist es jedes Jahr eine andere Kirchgemeinde oder Pfarrei, die zum Gottesdienst einlädt.

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Fastensuppe & Fastenaktion

Unser Projekt 2025 in Haiti

Ein Beitrag von Elisabeth Peham

Ende Oktober fuhren unsere Sekretärin Sandra Blaser und ich zum «Infotag für Pfarreien» in die Zentrale der Fastenaktion nach Luzern. Als wir uns erkundigten, welches Projekt sie unserer Pfarrei dieses Jahr empfehlen würden, kam spontan «Haiti». Sofort erinnerte ich mich an meine Französischlehrerin in der Schule, die uns Dias von wunderschönen Stränden und einer eindrücklichen Bergwelt gezeigt hatte. Der Pic de la Selle ist mit seinen 2'674 m der höchste Berg Haitis. Auch der Landesname selbst geht auf das indigene Wort Ayiti zurück und bedeutet: «Land der hohen Berge». Die Tainos bezeichneten damit den gebirgigen Teil Hispaniolas.

Lesen Sie den gesamten Beitrag in der aktuellen PFARREI INFO vom März 25

  • Haiti 50

  • Haiti 80

  • Haiti 150

Fastensuppe Murten 

jeweils am Freitag,  ab 11.30 bis 13.00 Uhr

21. März, ref. Kirchgemeindehaus
28. März, kath. Pfarreisaal
4. April, ref. Kirchgemeindehaus
11. April, kath. Pfarreisaal

Fastensuppe in der kath. Kirche Kerzers

Sonntag, 9. März im Anschluss an den Gottesdienst um 17.00 Uhr 

Karfreitag, 18. April, nach der Kreuzwegandacht um 10.30 Uhr

Fastensuppe Motier

11. April, ref. Kirchgemeindehaus

 

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Peru-Gruppe

Das ökumenische Peru-Projekt - seit 1996

Im November 2021 blickte Pfarrer i.R. Thomas Perler auf das 1996 entstandene Peru-Projekt zurück:

Rot und weiss sind die Farben unserer Landesfahne, dasselbe gilt für Peru. Das könnte ein Grund sein, weshalb die reformierte Kirchgemeinde und unsere Pfarrei seit 1996 ein Hilfsprojekt in Peru unterstützen. Doch die Initiative dafür kam von Sonja Kaufmann, die vor 25 Jahren hier in der Pfarrei als Pastoralassistentin wirkte und damals der ökumenischen Gruppe Nord-Süd ein neues Projekt in Puno vorschlug. Sonja verbrachte 1995 zwei Wochen in der Familie Mauricio und Nelly Rodriguez in Puno und lernte dort deren Hilfsprojekt «Huayna Pucara» (neue Kraft) kennen. Dieses Ehepaar hatte im Jahr 1992 eine Gruppe «Amigos de la vida» gegründet, um im umliegenden Stadtviertel den Armen im Bereich Bildung und wirtschaftliche Förderung zu helfen. Dazu kamen im Jahre 1993 Freiwilligen-Gruppen aus Deutschland und Österreich und 3 Jahre später Murten. Huayna Pucara umfasst ein Haus mit einer Küche und einem grösseren Ess- und Versammlungsraum, im Obergeschoss drei kleinere Räume, daneben steht ein Kindergarten und darüber eine Wohnung für die Wächterfamilie. Das Haus ist bewohnt und der Kindergarten funktioniert nach wie vor. Im Zentrum wurde bis vor einigen Jahren eine Volksküche von der Frauen- und Müttergruppe betrieben. Diese versammelt sich nach wie vor im Haus regelmässig zum Stricken und Plaudern. Nelly gab den Frauen eine Zeitlang Hygiene-Kurse; heute noch berät und begleitet sie diese Gruppe bei ihren Aktivitäten. Im Haus wurden Nachhilfestunden für schwache Schüler/-innen angeboten und Einführungskurse für Computer (die von uns gekauft wurden). Bei meinen acht Besuchen habe ich dort mit der Gemeinschaft der Frauen, Mütter und Kinder jeweils die Eucharistie gefeiert.
Nach und nach entwickelte sich das Projekt: Es wurden eine Wasserpumpanlage, Toiletten und zwei Duschen mit Solarheizung eingerichtet; eine Frauengruppe kümmert sich darum und stellt sie auch  der Bevölkerung im Quartier zur Verfügung. Die Frauen und Mütter lernten Jogurt herstellen und können dadurch etwas Geld verdienen. Wir finanzierten einen Teil der Ausstattung der Interkulturellen Schule in Puno; es wurden Kindergärten in den umliegenden Hochtälern gebaut und ausgestattet. Wir finanzierten Solarlampen für entlegene Gegenden ohne Elektrizität und kauften Computer für die OS im nahegelegenen Dorf Mañazzo. Im Weiler Machajmarca, auf ca. 4'000 m.ü.M., haben wir die Bevölkerung zu einem Versuch  ermutigt, in einem Treibhaus (160m2) Gemüse anzubauen, und das nun erfolgreiche Projekt finanziert. Ein weiterer Beitrag kam den Jugendlichen in den Orientierungsschulen zugute. In seiner Funktion als Regionalpräsident kam Mauricio mit den Schulbehörden in Kontakt und konnte in der Folge dafür sorgen, dass in den oberen Orientierungsklassen eine Berufsberatung eingefügt wurde.
All das oben Erwähnte geschah stets in Zusammenarbeit mit den Unterstützungsgruppen aus Deutschland und Österreich und wurde vom Ehepaar Nelly und Mauricio Rodriguez betreut und verwirklicht. Dank ihrer Mithilfe wurden wir immer genau auf dem Laufenden gehalten.
Mauricio Rodriguez ist Rechtsanwalt, Doktor in Rechtswissenschaften, Gründer und Direktor des Radio Pachamama. Viele Jahre hat er als Direktor des bischöflichen Radios in Puno gewirkt. Nach der Pensionierung des Bischofs Jesús Calderón im Jahre 1998 kam ein neuer Bischof nach Puno. Das hatte zur Folge, dass Mauricio seine Aktivitäten am Radio nicht mehr weiterführen konnte. Er war sich jedoch bewusst, wie wichtig ein erzieherisches Regional-Radio in einer weitgehend analphabetischen Bevölkerung sein kann. Daher versuchte er, ein neues Radio aufzubauen, wobei Österreich und die Schweiz sein Vorhaben finanziell wesentlich unterstützten. Im August 2003 ging das regionale «Radio Pachamama» auf Sendung und erreicht heute eine Hörerschaft von nahezu 1 Million. Wir unterstützen dabei besonders Programme, bei denen sich die Jugendlichen und die Landbevölkerung einbringen können. Dank seiner Tätigkeit als Direktor dieses Radios wurde Mauricio 2014 zum Regionalpräsidenten der Region Puno gewählt und konnte in dieser Funktion viel für die Region erreichen.
Das jährliche internationale Peru-Gruppen-Treffen blieb auch 2021 nicht aus: Es fand pandemiebedingt virtuell online statt. [...]

Seine Kontakte mit den Schulbehörden ermöglichten ihm, in den Orientierungsschulen eine Berufsberatung einzuführen und die Jugendlichen zum Erlernen eines Berufes zu ermutigen. Auch da kam ihm unsere finanzielle Hilfe zugute.


Im Jahre 2018 haben die Gruppen aus Deutschland, Österreich und Murten einen Verein gegründet. APROHU PERU (Asociación PROmoción HUmana). Das vereinfacht die Geldüberweisungen aus Europa und bringt auch andere Vorteile für den gegenseitigen Austausch.
Ein Rückblick auf alles, was dank unserer Unterstützung in 25 Jahren in dieser Hochlandregion entstand und noch weiterwirkt, ist zwar ein bescheidener Beitrag zur Förderung dieser armen Region. Dennoch weckt er Freude und lässt trotz aller Schwierigkeiten zuversichtlich in die Zukunft blicken. Die ökumenische Peru-Gruppe Murten nimmt dies zum Anlass, allen, die sie in diesen 25 Jahren unterstützt haben, für ihren Betrag herzlich zu danken.
Es ist schön, Menschen zu helfen, die ihr Können und Wissen für die Armen einsetzen; ebenso macht es Freude, lernwillige und einsatzfreudige Menschen zu unterstützen. Die vielen dankbaren Gesichter und die freudestrahlenden Kinder, die ich bei meinen acht Besuchen dort immer wieder zu sehen bekam, geben Ansporn, unsere Unterstützung fortzusetzen.                                                          

Die ökumenische Peru-Gruppe Murten

Das Peru-Projekt wurde 1996 von der katholischen Pfarrei und der reformierten Kirchgemeinde Murten aufgebaut und seitdem finanziell unterstützt.

Mitglieder aus dem kath. Seelsorge- und ref. Pfarrteam sowie ehrenamtlich engagierte Mitglieder beider Konfessionen treffen sich einige Male im Jahr um das Geschehen in Peru zu verfolgen. Sie stehen dabei im ständigen Austausch mit den Projektpartnern in Peru, sowie jährlich bei einem internationalen Treffen mit den Gruppen in Österreich und Deutschland.

Jährlicher Höhepunkt ist der ökumenische Gottesdienst im November, der ganz auf Peru ausgerichtet ist. Gestaltet von Schülerinnen und Schülern der 7H-Religionsklassen, der Peru-Gruppe und den Klängen einer peruanischen Musikgruppe.

Wenn auch Sie in der Peru-Gruppe mitwirken möchten und sich für das Projekt interessieren, melden Sie sich im Sekretariat der Pfarrei.

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Religionsunterricht im Kindergarten

Religionsunterricht im Kindergarten

 

Die katholische und die reformierte Kirche erteilen den Unterricht gemeinsam, entweder indem Unterrichtspersonen beider Konfessionen zusammen die Lektionen gestalten, oder indem eine Kirche der anderen Kirche den Unterricht überträgt.

Im Schulkreis Murten werden über das Jahr 4 Doppellektionen an den einzelnen Kindergärten auf der Stufe der 2H erteilt.

Im Schulkreis Kerzers freuen sich die Kinder der Klassen 1H und 2H auf 3 Doppellektionen.

Spielerisch und kreativ werden den Kindern Geschichten aus der Bibel, Elemente unserer christlichen Tradition, unsere Feste und Lieder nahe gebracht. 

Die Daten der Doppellektionen werden Ihnen von der Kindergarten-Lehrperson mitgeteilt. 

Auch Kinder, die nicht der reformierten oder der katholischen Kirche angehören, sind in unserem Unterricht herzlich willkommen.

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